In der Schützenhausgasse vor dem Torbogen

 

Vom weiten Kaufplatz kann man in die engen, zum Teil fast schluchtartigen Gassen des alten Dorfkerns eintauchen. Begrenzt vom Gebäudekomplex des Zuberhauses zweigt links die enge Junkergasse ab. Hier, am Fuss des Gräfibiels, wohnte der niedere Adel. Eigenartig wirkt der schmale turmartige Ausläufer des Zuberhauses.

 

Im sanften Anstieg zum „Gräfibiel“, dem Hügel der Gräfin, durchschreiten wir einen Torbogen. Dahinter erkennen wir rechts Reste eines mittelalterlichen Mauerrings. Der Torbogen, lange Jahre eingefallen, wurde 1985 durch den Verein „Iischers Visp“ neu errichtet. Dieser 1983 gegründete Verein will alte Bausubstanz sowie der Kultur und Traditionen von Visp erhalten. Seit seiner Gründung konnten bereits verschiedene wertvolle Altbauten saniert werden. Der Verein beschränkt sich auf die Beratung der Eigentümer und auf die Vermittlung öffentlicher Finanzen, ohne selbst direkt finanziell einzugreifen.

 

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