Vor mehr als tausend Jahren entstand die erste Bebauung von Visp mit zwei Siedlungskernen, dem Hügel von St. Martin und dem Gräfibiel. Auf beiden Hügeln stehen seit tausend Jahren Kirchen, die im 13. Jahrhundert durch Urkunden bezeugt werden. Die Kirche auf St. Martin dürfte eher dem Volk gedient haben, während der Adel für sich die Kirche auf dem Gräfibiel beanspruchte.

 

Mit den drei Felsvorsprüngen des Gräfibiels des Meierturms, erschien Visp von Westen her wie eine trutzige Festung. So ist es verständlich, dass Alt-Visp zum Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz gehört. Zu diesem Inventar zählt auch das etwas später entstandene Quartier Ennet der Brücke, ein Brückenkopf am wichtigen Flussübergang über die Vispa.

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