Geschichtstafel von Visp

Jahr Ereignis
57 v. Chr. Gajus Julius Cäsar berichtet von vier keltischen Stämmen, die das Wallis bewohnen. Aus dieser Zeit stammt auch die kleine, in Visp gefundene gallo-römische Statue «Le Dieu de Viège», deren Kopie den Brunnen beim Bahnhofplatz ziert.
1276 Die Passübergänge von Macugnaga und Antrona werden zur Förderung des Verkehrs von den Zollabgaben befreit. Visp profitiert davon, erbaut Susten und hält Märkte ab.
1388 23. Dezember: Die Visper schlagen mithilfe der übrigen Oberwalliser
ein savoyardisches Heer.
1518 Eine Feuersbrunst verwüstet viele Gebäude auf dem Burghügel.
1633 Ausbruch des Mattmarksees: Überschwemmung der Vispa in Visp
mit grossen Schäden.
1799 Plünderung von Visp durch französische Truppen.
1810 Das Wallis wird dem französischen Kaiserreich einverleibt.
1847 Erstmals wird der Name «Visp» erwähnt, vorher wurde immer von «Vispach»,
«Vispbach» oder «Fischbach» berichtet.
1855 25. Juli, 13.00 Uhr: Ein grosses Erdbeben beschädigt die meisten Visper Häuser, die Kirchtürme und -dächer stürzen ein. Die Vispa bricht ins Dorfinnere ein und kann nicht abfliessen.
1860 Riesige Überschwemmungen im ganzen Rhonetal geben Anlass zur Rhonekorrektion.
1907   Die chemischen Werke Lonza siedeln sich in Visp an und werden grösster
Arbeitgeber im Wallis.
1962  Der Eishockeyclub Visp wird Schweizer Meister.
1972 31. Dezember: Fusion der Gemeinden Visp und Eyholz.
1974 Fusion der Lonza mit der Alusuisse, 1999 wieder Loslösung.
1998 Joseph S. Blatter, in Visp aufgewachsen, wird Präsident des Internationalen
Fussballverbandes FIFA.
2007 Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnels und des Vollknotenbahnhofs Visp.
2008 Stefanie Heinzmann aus Eyholz gewinnt eine deutsche Gesangscastingshow
und wird zum internationalen Star. 

 


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